PD Dr. Dr. med. Moritz von Scheidt

Stellvertretender wissenschaftlicher Leiter DigiMed Bayern, Funktionsoberarzt der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am TUM Universitätsklinikum Deutsches Herzzentrum

Dr. med. Johannes Krefting

Assistenzarzt am TUM Universitätsklinikum Deutsches Herzzentrum

Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller

Vorsitzender des Direktoriums des LRZ

Dr. Tim-Henrik Bruun

Technology & Data Solutions Lead, Digital R&D

Dr. Stefan Mitterreiter

Project Manager DigiMed Bayern & AI4Biotech

DigiMed Bayern Phase 2 (2025-2027)

Mit der genehmigten Projektverlängerung von DigiMed Bayern (DigiMed Bayern Phase 2) bis Ende November 2027 wird das erfolgreiche Leuchtturmprojekt zur P4-Medizin strategisch weitergeführt.

Der Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Auswertung von Ergebnissen und der Weiterentwicklung der sicheren Cloud-Infrastruktur am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ). Ziele sind dabei insbesondere der Erhalt und der (FAIR-kompatible) nicht-ausschließliche / diskriminierungsfreie Zugang zu den bislang generierten Ergebnissen sowie das vorrangige Ziel der Integration in die Bavarian Health Cloud (BHC).

Während die initiale Projektphase Fortschritte bei Prävention, Diagnose und Therapie atherosklerotischer Erkrankungen erzielte und nationale Impulse gesetzt hatte (z. B. durch die „HerzFit App“), sichert die Verlängerung nun den langfristigen Betrieb der IT-Infrastruktur, die Integration von Use Cases und die konsortiale Zusammenarbeit unter nachhaltigen organisatorischen Bedingungen. Zentrale Partner bleiben das TUM Universitätsklinikum Deutsches Herzzentrum (DHM) und das LRZ, weitere Partner sind über Use Cases eingebunden. BioM übernimmt weiterhin koordinierende und kommunikationsstrategische Aufgaben.

Die kommenden Jahre dienen damit besonders auch der strukturellen und regulatorischen Vorbereitung für eine nachhaltige Verankerung der DigiMed-Infrastruktur.

Arbeitspaket 1 (Phase 2)

Arbeitspaket 1: Forscherisches Upgrade und Betrieb

Lead: Leibniz-Rechenzentrum (LRZ)

Zielsetzung

Arbeitspaket 1 (AP 1) fokussiert sich auf die kontinuierliche Weiterentwicklung und den sicheren Betrieb der DigiMed Bayern Secure Cloud. Ziel ist es, eine leistungsfähige, sichere und nachhaltige IT-Infrastruktur für die medizinische Forschung bereitzustellen und weiter auszubauen. Damit wird der Zugang zu wertvollen Forschungsdaten für das DigiMed Bayern Konsortium langfristig gesichert und die Grundlage für innovative Analysen geschaffen.

Bedeutung für DigiMed Bayern

AP 1 ist das technische Rückgrat des Projekts und stellt sicher, dass die DigiMed Bayern Secure Cloud auch in Zukunft als sichere, leistungsfähige und kollaborative Plattform für medizinische Forschung zur Verfügung steht. Die Maßnahmen in AP 1 ermöglichen es, aktuelle und zukünftige Anforderungen der Forschung zu erfüllen und die Anschlussfähigkeit an nationale und internationale Initiativen sicherzustellen.

Arbeitspaket 2 (Phase 2)

Arbeitspaket 2: Integration und Koordination von Use Cases und Nutzern

Lead: TUM Universitätsklinikum Deutsches Herzzentrum (DHM)

Zielsetzung

Arbeitspaket 2 (AP 2) konzentriert sich auf die Integration und Koordination der wissenschaftlichen Anwendungsfälle (Use Cases) und Nutzer innerhalb des DigiMed Bayern Konsortiums. Das DHM fungiert dabei als zentrale Schnittstelle zwischen den wissenschaftlichen Partnern und der technischen Infrastruktur der Secure Cloud.

Bedeutung für DigiMed Bayern

AP 2 ist das organisatorische Bindeglied zwischen Forschung und Technik. Es sorgt dafür, dass die vielfältigen wissenschaftlichen Projekte effizient, sicher und datenschutzkonform auf der DigiMed Bayern Secure Cloud durchgeführt werden können. Durch die enge Koordination und Integration der Use Cases wird der maximale wissenschaftliche und gesellschaftliche Nutzen aus den vorhandenen Daten und Ressourcen gezogen.

Arbeitspaket 3 (Phase 2)

Arbeitspaket 3: Administrative Projektkoordination, Projektmanagement, Kommunikation

Lead: BioM Biotech Cluster Development GmbH

Zielsetzung

Arbeitspaket 3 (AP 3) stellt die administrative und organisatorische Grundlage für das gesamte Projekt dar. BioM übernimmt die zentrale Koordination des Konsortiums, das übergeordnete Projektmanagement sowie die interne und externe Kommunikation.

Bedeutung für DigiMed Bayern

AP 3 ist das organisatorische Rückgrat des Projekts. Es gewährleistet, dass alle Aktivitäten effizient, transparent und zielgerichtet ablaufen und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten sowie mit der Öffentlichkeit reibungslos funktioniert. Damit wird die nachhaltige Wirkung und Sichtbarkeit von DigiMed Bayern sichergestellt.